Einige Anekdoten aus dieser Stadt...
wir sind nun seit gut zwei Tagen in dieser Stadt und wir haben schon einiges gesehen und gelernt.
Ohne den guten Sergey, der uns am Bahnhof abholen kam, haetten wir mit der Metro wohl nie unser Hostel gefunden. Ohne die Kenntnis des keryllischen Alphabets ist es naemlich praktisch unmoeglich, die vielen gleich aussehenden Worte auf den Tafeln in den Pompoesen Metrohallen zu unterscheiden...
Moskau ist eine recht bunte und freundliche Stadt. Die Haeuser sind pompoes und haben die verruecktesten Farben, so auch milchig gruen oder rosa. Auffaellig sind natuerlich auch die vielen goldenen oder bunten Zwiebeltuerme, die es in der ganzen Stadt und vor allem am roten Platz und im Kremlin gibt.
Gestern war uebrigens ein sehr besonderer Tag in Russland. Wir haben auf unserem kleinen Stadttrip mindestens 5 Hochzeitsgesellschaften gesehen, mit Vorliebe natuerlich auf dem roten Platz. Es konnte also durchaus vorkommen, dass dich ein Russe zuerst auf russisch und nach einigen verstaendinslosen Blicken und "niet Ruski" auf Englisch ansprach mit der Bitte, ihn doch fuer heute als Mann zu nehmen. Joline und ich erwiederten dann, dass wir schon vergeben seien, dass wir aber trotzdem fuer ein Foto zusammenstehen wuerden. Diese ersten Erfahrungen mit Russland waren denn auch recht amuesant.
Nicht zu empfehlen ist es, in Russland Kaffe zu trinken. Er ist zwar gut und trinkbar, doch uebersteigt sein Preis meist jenen fuer ein Essen, obwohl jenes schon ungaublich teuer ist...
Nachdem wir Samuel am Flughafen abgeholt hatten und unser Gepaeck im Hostel verstaut war, stuerzten wir uns ins russische Nachtleben. Schon nur der Weg ins moskauer Partyviertel war ein Abenteuer. Angetrunkene Russen sind echt das lustigste, was man sich nur vorstellen kann. Mit Haenden und Fuessen haben sie versucht mit uns zu sprechen und wir haben brav nachgeplappert, was sie auf russisch uns gesagt haben 'smile'
Bier wird in Russland uebrigens nicht nur getrunken sondern auch in groesseren Mengen den auf den Theken tanzenden Russinnen angeworfen. Tanzen am Boden ist out, dazu dienen die kleinen Tische in der Bar.
Schliesslich noch ein Hoch auf die russischen Frauen und ihre Schuhe. Je hoeher der Absatz umso besser, egal ob SIE damit laufen kann. Dazu gehoert uebrigens auch, dass das Top moeglichst eng und der Ausschnitt moeglichst tief ist!
Zum Schluss noch ein Tip fuer alle touristischen MetrofahrerInnen in Russland:
Ihr koennt nicht davon ausgehen dass auf der Spur vis a vis die Metro in die entgegengesetzte Richtung faehrt. Und lest die Namen zwei mal, es kann sein, dass diese sich nur durch einen Buchstaben unterscheiden lassen.
so. naechste Infos von uns gibts vermutlich erst in Tomsk oder Krasnoiarsk, da wir noch nicht wissen, wo wir in Vladimir uebernachten werden.
bis dahin hebets guet und ich freu mich auf eure Kommentare :D
Sonntag, 28. Juni 2009
Basel - Moskow schon ein Erlebnis
mit dem Nachtzug durch halb Europa
vor gut zwei Tagen sind Joline und ich in Moskau angekommen. Zuvor haben wir zwei gemuetliche Tage im Zug verbracht in einem heimeligen Zugabteil mit eigenem Teppich.
Wir hatten mit Abstand die tollsten Schaffner im ganzen Zug. Bereits nach wenigen Stunden wehte die Wodkafahne bis zu uns. Dennoch blieben die beiden waschechten Russen souveraen und freundlich, trotz einiger sprachlicher Schwierigkeiten. Ihr Englisch war spaehrlich, unser Russisch ebenfalls.
Ganz stilvoll sind denn auch die Teeglaeser in denen wir den bestellten Chai erhalten haben.
Nach einer ersten recht unruhigen Nacht mit viel Rangierarbeiten hatte unser Zug am Morgen eine ganz andere Zusammensetzung und hatte gluecklicherweise waehrend der Fahrt durch Polen noch einen "zmorgewagen" dabei.
Angekommen auf russischem Boden musste dann unser Fahrgestell ausgetauscht werden. Also wurde kurzerhand der gesamte Zug in eine Werkstatt gefahren, die Wagen auseinandergezogen und angehoben. waehrend gut 1,5 h in denen wir den Zug trotz Stillstand nicht verlassen konnten, wurden uns wortwoertlich die Raeder unter den Fuessen davongezogen und durch neue ersetzt.
Nach diesem Spektakel hatten wir dann recht Heisshunger und liefen darum schnurstraks in den neu angehaengten russischen Speisewagen. Bereits hier begannen unsere sprachlichen Verraenkungen. Mit Haenden und Miemik versuchten wir dem Kaellner klar zu machen, dass wir gerne hier essen wuerden und versuchten zu verstehen, was er uns anbieten wollte...
Das essen schliesslich war gut, doch ein Blick in die kyrillisch geschriebene Karte haette uns vor dem Preisschock bewahrt.
Das schwere Essen haben wir zusammen mit zwei weiteren Schweizern (die uebrigens auch ueber Marat gebucht haben und ebenfalls auf ihre Tickets warteten) mit einem Vodka begossen.
Umso besser war denn die zweite Nacht im Zug und am Morgen waren wir ruck zuck in Moskau.
vor gut zwei Tagen sind Joline und ich in Moskau angekommen. Zuvor haben wir zwei gemuetliche Tage im Zug verbracht in einem heimeligen Zugabteil mit eigenem Teppich.
Wir hatten mit Abstand die tollsten Schaffner im ganzen Zug. Bereits nach wenigen Stunden wehte die Wodkafahne bis zu uns. Dennoch blieben die beiden waschechten Russen souveraen und freundlich, trotz einiger sprachlicher Schwierigkeiten. Ihr Englisch war spaehrlich, unser Russisch ebenfalls.
Ganz stilvoll sind denn auch die Teeglaeser in denen wir den bestellten Chai erhalten haben.
Nach einer ersten recht unruhigen Nacht mit viel Rangierarbeiten hatte unser Zug am Morgen eine ganz andere Zusammensetzung und hatte gluecklicherweise waehrend der Fahrt durch Polen noch einen "zmorgewagen" dabei.
Angekommen auf russischem Boden musste dann unser Fahrgestell ausgetauscht werden. Also wurde kurzerhand der gesamte Zug in eine Werkstatt gefahren, die Wagen auseinandergezogen und angehoben. waehrend gut 1,5 h in denen wir den Zug trotz Stillstand nicht verlassen konnten, wurden uns wortwoertlich die Raeder unter den Fuessen davongezogen und durch neue ersetzt.
Nach diesem Spektakel hatten wir dann recht Heisshunger und liefen darum schnurstraks in den neu angehaengten russischen Speisewagen. Bereits hier begannen unsere sprachlichen Verraenkungen. Mit Haenden und Miemik versuchten wir dem Kaellner klar zu machen, dass wir gerne hier essen wuerden und versuchten zu verstehen, was er uns anbieten wollte...
Das essen schliesslich war gut, doch ein Blick in die kyrillisch geschriebene Karte haette uns vor dem Preisschock bewahrt.
Das schwere Essen haben wir zusammen mit zwei weiteren Schweizern (die uebrigens auch ueber Marat gebucht haben und ebenfalls auf ihre Tickets warteten) mit einem Vodka begossen.
Umso besser war denn die zweite Nacht im Zug und am Morgen waren wir ruck zuck in Moskau.
Montag, 22. Juni 2009
Und langsam werde ich nervös...
hallo ihr alle da draussen!
Ich begrüsse euch ganz herzlich auf meinem Blog rund um die Reise nach China. Die Reise hat noch nicht begonnen und dennoch gibt es schon vieles zu erzählen! So ne Reise und das anschliessende Auslandsemester geben nämlich noch recht viel zu tun und da kann so einiges schief gehen. Von Pleiten und Pannen werde ich euch aber später wohl noch genügend erzählen können. Darum verzichte ich hier darauf. Ich möchte euch lieber einen Vorgeschmack geben, was mich und meine beiden Gspänli, Joline und Samuel, im Zug, in russischen Städten, auf dem Baikalsee, in der mongolischen Steppe oder der Wüste G(l)obi, in Hohot oder in der Megacity und Hauptstadt Chinas erwarten könnte.
Wir drei Reisegspändli haben uns seit einem halben Jahr versucht auf diese Reise vorzubereiten. Dass alles klappen wird, wissen wir eigentlich erst seit letztem Freitag, seit dann haben wir nämlich unsere Pässe mit den Visa endlich wieder zurück. Die Tickets für die Fahrt von Basel nach Moskau und schliesslich mit der Transsib von Moskau nach Beijing haben wir nach wie vor nicht. Hoffen wir, dass sie morgen kommen. Etwa so vage wie diese Antwort tönt, so vage sind auch unsere Vorstellungen davon, was wir in Russland oder der Mongolei so alles erleben werden. Wir werden einfach mal vor Ort unsere Pläne schmieden und kurzfristig entscheiden, viel anderes bleibt uns denn bei der Mentalität der Leute in diesen Ländern auch gar nicht übrig.
Was ich euch sagen kann, das sind einige Fixdaten unserer Reise. Diese beginnt nämlich schon am 25. Juni in Basel und endet offiziell am 28. August in Beijing, wenn Joline zurück in die Schweiz fliegt. Für mich beginnt dann ein neues Abenteur, nämlich mein Sprachsemester an der Xi'an Jiaotong Universität in Xi'an.
Unsere Haupt-Reiseziele entlang der Transsib sind voraussichtlich:
Moskau - Vladimir und Suzdal - Tomsk - Krasnoiarsk - Irkutsk und Insel Olchon - Ulan Ude - Ulan Batar und mehrwöchiges Trecking in der Mongolei - Hohot oder Datong - Beijing
Ich werde versuchen, mich von all diesen Standorten einmal bei euch zu melden, aber bitte nicht beunruhigt sein, falls mal doch nichts geschrieben wird *smile* muss ja auch zuerst einen Computer mit Internet finden...
In Zwischenzeit verbleibe ich mit viel Vorfreude im Bauch und grüsse euch herzlich!
Christina
Ich begrüsse euch ganz herzlich auf meinem Blog rund um die Reise nach China. Die Reise hat noch nicht begonnen und dennoch gibt es schon vieles zu erzählen! So ne Reise und das anschliessende Auslandsemester geben nämlich noch recht viel zu tun und da kann so einiges schief gehen. Von Pleiten und Pannen werde ich euch aber später wohl noch genügend erzählen können. Darum verzichte ich hier darauf. Ich möchte euch lieber einen Vorgeschmack geben, was mich und meine beiden Gspänli, Joline und Samuel, im Zug, in russischen Städten, auf dem Baikalsee, in der mongolischen Steppe oder der Wüste G(l)obi, in Hohot oder in der Megacity und Hauptstadt Chinas erwarten könnte.
Wir drei Reisegspändli haben uns seit einem halben Jahr versucht auf diese Reise vorzubereiten. Dass alles klappen wird, wissen wir eigentlich erst seit letztem Freitag, seit dann haben wir nämlich unsere Pässe mit den Visa endlich wieder zurück. Die Tickets für die Fahrt von Basel nach Moskau und schliesslich mit der Transsib von Moskau nach Beijing haben wir nach wie vor nicht. Hoffen wir, dass sie morgen kommen. Etwa so vage wie diese Antwort tönt, so vage sind auch unsere Vorstellungen davon, was wir in Russland oder der Mongolei so alles erleben werden. Wir werden einfach mal vor Ort unsere Pläne schmieden und kurzfristig entscheiden, viel anderes bleibt uns denn bei der Mentalität der Leute in diesen Ländern auch gar nicht übrig.
Was ich euch sagen kann, das sind einige Fixdaten unserer Reise. Diese beginnt nämlich schon am 25. Juni in Basel und endet offiziell am 28. August in Beijing, wenn Joline zurück in die Schweiz fliegt. Für mich beginnt dann ein neues Abenteur, nämlich mein Sprachsemester an der Xi'an Jiaotong Universität in Xi'an.
Unsere Haupt-Reiseziele entlang der Transsib sind voraussichtlich:
Moskau - Vladimir und Suzdal - Tomsk - Krasnoiarsk - Irkutsk und Insel Olchon - Ulan Ude - Ulan Batar und mehrwöchiges Trecking in der Mongolei - Hohot oder Datong - Beijing
Ich werde versuchen, mich von all diesen Standorten einmal bei euch zu melden, aber bitte nicht beunruhigt sein, falls mal doch nichts geschrieben wird *smile* muss ja auch zuerst einen Computer mit Internet finden...
In Zwischenzeit verbleibe ich mit viel Vorfreude im Bauch und grüsse euch herzlich!
Christina
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